Urlaub am Bauernhof in den Nockbergen

Frisch ab Hof: Wellness in Heu und Molke, in Wald und Wiese. Wo dem Stress so manches Kraut gewachsen ist.

Urlaub am Bauernhof
Urlaub am Bauernhof

Wie man sammelt, so schläft man. Minze, Salbei und Johanniskraut, sie alle sorgen für einen ruhigen Schlummer. Im Urlaub ebenso wie zu Hause. Wer auf dem Seidlhof im österreichischen Bad Kleinkirchheim von einer Kräuterwanderung mit Bäuerin Karin Schabus zurückkehrt, der weiß, was für eine angenehme Nachtruhe gewachsen ist. Denn der Feriengast wählt die soeben selbst gesammelten Kräuter individuell für sein persönliches Schlafkissen aus, das ihm nicht nur während seines Aufenthalts in den Kärntner Nockbergen Entspannung bereitet. Wellness der naturbelassenen Art bieten Karin Schabus und ihre Kollegen der Biobauernhöfe. Denn bei ihnen wachsen die biologischen Wellness-Wonnen auf der Wiese vor dem Hof oder entstehen im nahen Kuhstall. Und der Urlauber lebt mittendrin.

Eines hatte Karin und Konrad Schabus schon lange geärgert. Dass viele Landwirte mit ihrem duftenden Heu und frischer Molke jene Rohstoffe liefern, aus denen andernorts Entspannung und Wohlbefinden entstehen. Doch selbst ist der Biobauer! Diesem Motto verschreibt sich eine Schar Kärntner Landwirte und bietet nun Wellness frisch ab Hof – naturbelassen, echt und unverfälscht. „Vom Kuhstall zum Molkebad ist es ein kurzer Weg,“ berichtet Karin Schabus. Mit ihrem Mann Konrad betreibt die 40-Jährige einen Bio- und Gesundheitsbauernhof auf 1.100 Meter Seehöhe inmitten der Kärntner Nockberge. „Gesundes Wohnen im Biohaus, gesunde Ernährung und Kraft aus der Natur schöpfen“, so beschreibt die vierfache Mutter ihre Lebensphilosophie, die sie auch ihren Gästen vermittelt.

Auf einem Bauernhof taucht der Urlauber sprichwörtlich ein in eine andere Welt, in einen anderen Rhythmus. „Was zu Hause wichtig war, zählt jetzt plötzlich nicht mehr“, sagt auch Stefan Heinisch, Geschäftsführer der Nockberge Tourismus GmbH. Der Thermenort versteht sich von jeher als alpines Wohlfühl-Dorado. Und die Variante Bio-Wellness rundet das breit gefächerte Angebot bestens ab. „Die Palette reicht bei uns vom Fünf-Sterne-Thermalhotel bis zum Bio-Hof, von der Therme mit allen Finessen bis zum rustikalen Bauernbad“, betont Heinisch. „Wir verstehen das nicht als Gegensätze, sondern als sinnvolle Ergänzung.“ Zum Gesamtprogramm zählen natürlich das international beachtete Thermal Römerbad mit seinen 13 Saunen auf drei Stockwerken, das umfangreiche Sportangebot und die zahlreichen Wander- und Bikestrecken rund um Bad Kleinkirchheim, das auch mit dem Brenn- und dem Millstätter See in naher Umgebung über zwei Badeseen verfügt.

Ob sternen-geschmückter Wellness-Tempel oder rustikales Heubad – das Ziel ist meist dasselbe. Entschleunigung oder, wie es Karin Schabus sagt: „Wieder erdig werden!“ Auf ihrem Bauernhof wohnt der Gast beinahe Tür an Tür mit Kühen, Schweinen, Hasen und Ziegen, er wird Teil eines Kreislaufes, den die Natur vorgibt. Die komfortablen Ferienwohnungen im Bauernhaus sind alle samt mit Vollholzmöbel ausgestattet – so wie es sich für einen echten Biobauernhof gehört. Genießt der Gast nach dem entschlackenden Molkebad in Karins kleiner Wellness-Abteilung das erholsame Heubad mit den Blumen und Kräutern des vergangenen Sommers, so entstammen die Rohstoffe seines Wohlbehagens jenen acht Hektar Grünland, die zum Hof gehören.

Jede Woche entführt die engagierte Biobäuerin ihre Gäste bei einer Kräuterwanderung in die Welt von Arnika und Speik, von Feldthymian, Baldrian und Bergschnittlauch. Sie zeigt ihnen das beruhigende Johanniskraut, verrät ihnen die Geheimnisse des Islandmooses, das schon den Altvorderen bei Bronchialentzündungen wohltuende Dienste leistete, und offenbart bei einer Barfußwanderung sprichwörtlich neue Eindrücke. „Die Natur beschenkt uns so reich“, sagt die Kärntnerin, „wir müssen nur auf sie hören.“ Gestresste Neuankömmlinge packt sie gerne in ein Ölbad aus Johanniskraut, um die „Erdung“ einzuleiten.

Auf den Boden der Tatsachen führt auch Christian Mayrbrugger gerne die Gäste seines Mallhofes. Dieses im Jahre 1470 erstmals urkundlich erwähnte Anwesen hat sich mittlerweile zum Bio-Vorzeige-Projekt entwickelt. Die Milch des Fleckviehs wird in der eigenen Biomolkerei verarbeitet, im Biobauernladen mit heimischen Produkten gibt es allerlei gesunde Köstlichkeiten zu erwerben – auch als willkommene Mitbringsel für zuhause. Karin Schabus’ Gäste haben ihr eignes Souvenir längst gesammelt – ihr ganz persönliches Ruhekissen, gefüllt mit Kräutern und Gräsern der Kärntner Nockberge, das sie künftig auch im Alltag gut schlafen und vielleicht auch von den Nockbergen träumen lässt.

Die Nockberge Bio-Bauernhöfe bieten eine breite Wellness-Palette – vom Kräuterbad bis zum Heubett. Gemeinsame Wanderungen und Bastelnachmittage stehen ebenso auf dem Programm wie die Informationen rund um Hof und Tiere. Kinder fühlen sich auf einem Bauernhof in ihrem Element.
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